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Unsere Forderung als Landesverband der Elternvereine an Schulen für Schulpflichtige

Analog zu den Vorschriften für die Arbeitnehmerinnen und –nehmer muss erlassen werden:

Verordnung über den Schutz der SchülerInnen bei Bildschirmarbeit

Mit wachsender Sorge verfolgen viele Eltern, wie die Digitalisierungs-Offensive an Schulen, insbesondere bei den Jüngsten, stattfindet. Während es für Arbeitnehmer-allesamt erwachsene Personen- zahlreiche Schutzvorschriften gibt, ist betreffend Schule darüber nichts zu lesen. Schreibt die Bildschirmarbeitsverordnung genau vor, dass "die Benützung des Geräts als solche keine Gefährdung der Arbeitnehmer/innen mit sich bringen darf", sind für die Schulen keinerlei diesbezügliche Vorgaben zu finden. Weder über die Qualität der Bildschirme wie: Das Bild muss stabil und frei von Flimmern sein, der Bildschirm muss eine reflexionsarme Oberfläche besitzen, die auf dem Bildschirm angezeigten Zeichen müssen scharf und deutlich, ausreichend groß und mit angemessenem Zeichen- und Zeilenabstand dargestellt werden,....noch hinsichtlich Tastatur und insbesondere Arbeitsplatz werden Mindeststandards für unsere Kinder vorgeschrieben. Für Erwachsene müssen Arbeitstisch und –stuhl so eingerichtet werden, dass unbequeme Kopf- und Augenbewegungen soweit wie möglich eingeschränkt werden, die Sitzhöhe muss verstellbar sein, die Beleuchtung ist so zu dimensionieren und anzuordnen, dass ausreichende Lichtverhältnisse und ein ausgewogener Kontrast zwischen Bildschirm und Umgebung gewährleistet sind.

Und last but not least wird betreffend Arbeitnehmer -nicht jedoch für Schülerinnen und Schüler egal wie jung sie sind- auch das Problem der Strahlung angesprochen.

Von all dem können unsere Kinder nur träumen. Weder müssen Ihnen Geräte mit hohen Standards zur Verfügung gestellt werden, teilweise sind überlassene „Altgeräte“ im Einsatz, noch muss ihr (Bildschirm-)Arbeitsplatz zur Vermeidung von negativen Auswirkungen Mindestanforderungen erfüllen. Sarkastisch könnte man sagen: Unsere Kinder arbeiten ja nicht, sie sind nur verpflichtet, die Schule zu besuchen.

Wir erwarten von den Verantwortlichen, dass vor allen derartigen „Offensiven“ sorgfältig überlegt wird, wie gesundheitlicher Schaden für unsere Kinder ausgeschlossen werden kann, und die entsprechenden Rahmenbedingungen vor dem Beginn der Offensive festgelegt und vorgegeben werden.

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Einleitend möchte ich Sie an unsere Ausschreibung des Preises „Pädagogischer Panther 2019“ erinnern. Ein Preis, der insbesondere uns Eltern die Möglichkeit bietet, beachtliches Engagement und gelungene Maßnahmen in der Unterrichtsarbeit von Lehrerinnen und Lehrern vor den Vorhang zu holen und so auch zu zeigen, dass wir diese Arbeit bemerken und schätzen. Wir freuen uns auf Ihre Nominierungen, die bis spätestens 22.März 2019 bei uns eingelangt sein müssen.

                                  briefkopf kl rgb

Wie wir schon berichteten, soll die „Digitalisierung“ weiter vorangetrieben werden. Eine verbindliche Übung für die Mittelstufe (EB Dez.2017-Seite 15) wurde bereits beschlossen und gestartet.

Auch in der Volksschule (EB Dez.2017-Seite 13) wird verstärkt an derartigen Angeboten gearbeitet. Vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung wurde ein Masterplan gestartet. Bis 2023 soll flächendeckend die Voraussetzung geschaffen werden, dass digitale Instrumente und Tools an Schulen zum Einsatz kommen können.

Bisher fehlen uns noch die entsprechenden Schutzvorschriften, wie sie für Arbeit-nehmerinnen und Arbeitnehmer zB in der Bildschirmarbeitsverordnung festgeschrieben sind. Sowohl im Hinblick auf die Qualität der Bildschirme, der Bildschirmarbeitsplätze, sowie auch der Strahlung gibt es für die Erwachsenen Mindeststandards.

Eine Verordnung über den Schutz der Schüler und Schülerinnen bei Bildschirmarbeit müsste auch für Schulen entsprechende Schutzvorschriften festlegen.

Hier hätten auch Schulärztinnen und -ärzte eine wichtige Aufgabe. Einige weitere Zuständigkeiten von Schulärzten und -ärztinnen haben wir in dieser Ausgabe angeführt.

In wenigen Wochen ist es soweit: die Schulbehörde „Landesschulrat“ ist Geschichte.

Ab 1.1.2019 ist das gesamte Dienst- und Personalvertretungsrecht der Bundes- und Landeslehrpersonen und sonstigen Bundesbediensteten an öffentlichen Schulen (ausgenommen der land- und forstwirtschaftlichen Schulen) im Kompetenzbereich Bildungsdirektion.

Damit Sie als Schulpartner von Anfang an wissen, wer in Zukunft welche Aufgaben hat und wohin Sie sich wenden können, haben wir „unsere“ Bildungsdirektorin und die zwei Bereichsleiter ersucht, Ihnen die erforderlichen Informationen im Rahmen einer Abendveranstaltung zu geben. Nützen Sie die Gelegenheit und machen Sie sich kundig:

Wann: Mittwoch den 9.1.2019 ab 17:30 Uhr

Wo: 8010 Graz, Karmeliterplatz 2,

Wer: Frau Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner, Herr HR Hermann Zoller, pädagog. Bereich , Herr Mag. Bernhard Just, Präsidialbereich

pdf Einladung - Plakat

Weil für viele Kinder eine Laufbahnentscheidung ansteht, haben wir in dieser Ausgabe die Kontaktdaten aller regionalen BBO-Koordinatorinnen sowie eine Kurzinfo über deren Angebote abgedruckt. Auch über unsere Homepage finden Sie Info-Material und Links zu meist kostenlosen Angeboten. Auch die Lehrerinnen und Lehrer Ihrer Kinder bieten im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags Beratung und Hilfestellung bei Entscheidungen an.

Wir danken allen, die unsere Arbeit unterstützen und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und alles Gute im NEUEN JAHR.        Ilse Schmid

Geltungsbereich der Inhalte

Schulgesetze gelten in der Regel österreichweit. mehr

Pädagogischer Panther 2019

briefkopf kl rgb

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Burggasse 13, 8010 Graz

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