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Liebe Leserinnen und Leser,

der Schulanfang brachte wieder in Erinnerung, dass einige Änderungen aus dem Schulrechts-änderungsgesetz 2016 noch nicht wirklich angekommen sind. So kam es auch, dass unsere beiden Informationsveranstaltungen zur Leistungsbeurteilung und –bewertung alle Erwartungen übertrafen. Eine Nachlese LB dazu haben wir auf unserer Homepage veröffentlicht. Auch wenn hinsichtlich Semester- und Jahresinformation einige Fragen offen blieben, so erwarten wir uns für den „zweiten Durchgang“ Lösungen, die zwar die Lernzielkataloge und sonstige Instrumente zur Doku-mentation der Lernerfolge weiterhin bereit-stellen, aber dennoch im Formular selbst, wie vom Gesetz vorgeschrieben, eine aussagekräftige Information über den Leistungsstand bieten. Nachlese Jahresinformation

Ein weiteres Thema stellt sich immer mehr als brisant heraus. Dabei geht es um die Frage: „Wie geht das öffentliche Schulsystem mit hochbegabten Kindern um?“ Frau Univ.Prof. Dr. Brigitte Sindelar hat anlässlich ihres Vortrags in Graz den zahlreichen Betroffenen unter den Zuhörenden wertvolle Hilfestellungen geboten. Auch die Vorstellung der Steirischen Begabungsakademie durch deren Leiterinnen Frau Glück und Frau Pongratz brachte wichtige Informationen für Eltern und Lehrpersonen. Nachlese Hochbegabt

„Lesen-Denken-Wischen“ ist der Titel unserer nächsten Veranstaltung, bei der wir uns über das Lernen mit digitalen Medien bzw. dem Erwerben von digitalen Kompetenzen befassen werden. Die unbegrenzte Möglichkeiten und ihre möglichen Folgen sollen beleuchtet werden. Als wir den Titel wählten, war uns noch nicht bekannt, dass die „Digitale Grundbildung“ für die Primarstufe mit dem Projektnamen „Denken lernen, Probleme lösen“ (DLPL) übertitelt ist. Dem unreflektierten Benützen von „neuen Medien“ soll durch ein bewusstes Nützen entgegengewirkt werden. Die wesentlichen Bereiche der geplanten Inhalte der „Digitalen Grundbildung“ in der Primar- sowie Sekundarstufe 1 haben wir, in dieser Ausgabe abgedruckt.

Eine OGH-Entscheidung im Zusammenhang mit den Gepflogenheiten bei Fotoaufnahmen in Schulen  * durch Berufsfotografen führte zu mehreren Anfragen seitens der Elternvereine. Einige der Punkte haben wir in dieser Ausgabe behandelt. * Aktualisiert wegen DSGVO 2018

Für viele Kinder und Eltern steht ein Wechsel bevor: die Einen haben den Eintritt in die Schule mit der Schülereinschreibung vor sich, die anderen einen Wechsel in die Sekundar-stufe 1 oder 2. Dass Schule und Eltern frühzeitig die Berufsorientierung unterstützen, ist für eine gelungene Entscheidung wichtig. Auch wenn unser Schulsystem als „durchlässig“ beschrieben wird und Korrekturen ermöglicht, so ist doch das Treffen der „richtigen“ Entscheidung einer nachträglichen Korrektur vorzuziehen. Welche Beiträge seitens der Schule vorgesehen sind und wo Eltern sich informieren können, ist im Kapitel Berufs-orientierung zusammengefasst.

Dass Pädagogen und Pädagoginnen die Verantwortung für alle Materialien und Geschehnisse während des Unterrichts tragen, wird manchmal verkannt. Insbesondere wenn außenstehende Personen eingeladen sind, scheint die Verantwortung delegierbar. Dass dem nicht so ist, geht sowohl aus einer Anfragebeantwortung hervor wie auch aus einem kürzlich wiederverlautbarten Erlass des Landesschulrats für Steiermark.

Eine wichtige Neuerung für SchülerInnen, die Allergiker oder chronisch krank sind, haben wir bereits in unserer Septemberausgabe erwähnt. Die Ausübung ärztlicher Tätigkeiten durch Lehrpersonen wurde durch § 66b SchUG abgesichert und im Informationserlass des BMB zum Bildungsreformgesetz 2017 erläutert. Näheres dazu finden Sie auch in dieser Ausgabe.

Wir danken allen, die uns immer wieder Rückmeldungen geben und von Ihrem Leben mit Schule berichten. Diese Informationen sind eine wichtige Basis für unsere Tätigkeiten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit.

Ilse Schmid

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Geltungsbereich der Inhalte

Schulgesetze gelten in der Regel österreichweit. mehr

Pädagogischer Panther 2019

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