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Unterrichtsprinzip Umweltbildung

Seit 1979 im österreichischen Schulwesen verankert

Am 1. Dezember 2022 hat das BMBWF mit dem Rundschreiben RS 29/2022 einen Denkleitfaden zur Blackoutvorsorge an die Schulen versandt. Um im Fall der Fälle, wenn es während der Anwesenheit von Kindern an der Schule zu einem Blackout kommen sollte, gerüstet zu sein müssen die Schulen auch ein sogenanntes Entlassungsmanagement vorbereiten. Kinder müssen eine schriftliche Erklärung von ihren Eltern in der Schule abliefern, in der festgehalten ist, ob die Kinder bis zum Ende der vorgesehenen Unterrichts- oder Betreuungszeit an der Schule unterrichtet und betreut werden müssen, oder wann/mit wem sie vorzeitig entlassen werden dürfen. Die Aussicht auf einen möglichen Blackout erzeugt bei vielen ein Gefühl von Verunsicherung oder Angst.
In dieser Situation ist es wichtig, Ohnmachtsgefühle hintanzuhalten und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die auch für die Kinder durchführbar sind.
Hiebei können die Inhalte des Unterrichtsprinzips Umweltbildung wertvolle Dienste leisten:
„Umweltbildung will Perspektiven entwickeln sowie Kompetenzen und Haltungen zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft...“
Mit dem RS 20/2014 wurde der Grundsatzerlass aktualisiert und neu konzipiert. Als „Grundsatzerlass Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung“ bildet er die Grundlage für alle Aktivitäten im Bereich Umweltbildung und für das ÖKOLOG Programm und Netzwerk.
Der Grundsatzerlass gilt für alle Schulstufen aller Schularten.

Als Ziele von Umweltbildung werden im Erlass u.a. angeführt:
Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit erhalten,
o die Natur mit ihrer Vielfalt als Ort persönlicher Erfahrung zu erleben (d.h. ihre Verbundenheit mit der Welt kognitiv und emotional wertzuschätzen),
o die Umwelt forschend und interdisziplinär zu untersuchen und die Ergebnisse kritisch-konstruktiv zu reflektieren,
o technologische Veränderungen nachzuvollziehen und diese als Chance für neue, langfristig orientierte Entwicklungen zu sehen,
o gemeinsam nachhaltige Zukunftsszenarien zu entwickeln und nach Möglichkeit auch beispielhaft ermutigende, konkrete Handlungsschritte im unmittelbaren Lebensalltag zu setzen.
Umweltbildung fördert damit den Erwerb von Kompetenzen, um die natürlichen Lebensgrundlagen und Ressourcen in ihrer Begrenztheit zu verstehen und Umwelt und Gesellschaft vorausschauend, solidarisch und verantwortungsvoll mitzugestalten.
Durch das Einbeziehen umweltbezogener Anliegen in die Unterrichts- und Schulentwicklung wird Umweltbildung im Alltag der Schule lebendig.

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