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Schreibschrift oder Druckschrift

Was der Lehrplan für „Deutsch, Lesen, Schreiben“ fordert:

BILDUNGS- und LEHRAUFGABE:

Schreiben: Aufgabe des Schreibunterrichtes ist es, die Schüler zum Gebrauch grundlegender konventioneller grafischer Zeichensysteme anzuleiten. Dabei sollen sie erfahren, dass Schreiben eine Form der Kommunikation und Dokumentation ist. Es geht aber auch um einfache Möglichkeiten des Lay-outs sowie um fantasievolles Anwenden von Schrift, Schriftzeichen und Skripturalem. Im Besonderen soll der Schreibunterricht zur sicheren Beherrschung unseres Schriftsystems führen.

LEHRSTOFF: Grundstufe I (1. und 2. Schulstufe) Schreiben

Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass

  1. die Schüler bis zum Ende der 2. Schulstufe Buchstaben, Ziffern und Zeichen in einer der österreichischen Schulschrift angenäherten Form aus der Vorstellung schreiben können (dies schließt nicht aus, dass die Schüler mit dem Schreiben der Druckschrift vertraut gemacht werden);
  2. kurze Texte gut lesbar -auch aus der Vorstellung -schreiben können; 
  3. Ansätze zu einer geläufigen Schrift erkennen lassen.

Daraus ergibt sich: (Rundschreiben Nr. 56/94) Der Lehrplan der Volksschule stellt es frei, welche Ausgangsschrift (Blockschrift, Gemischtantiqua, Schulschrift) für den Erstschreibunterricht herangezogen wird. Festgelegt ist jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der 2. Schulstufe "... Buchstaben, Ziffern und Zeichen in einer der Österreichischen Schulschrift angenäherten Form aus der Vorstellung schreiben können...".

Es gibt 2 Arten der Schulschrift – oft auch als Schreibschrift bezeichnet:

die "Österreichische Schulschrift 1995" und die "Österreichische Schulschrift 1969" Beide Arten können verwendet werden – ABER:

Die Entscheidung für eine der beiden Formen der "Österreichischen Schulschrift" sollte zu dem Zeitpunkt getroffen werden, ab dem die Schreibschrift eingesetzt und verwendet wird. (Siehe nächste Seiten) 

Beide Schriftvorlagen sind als "Richtalphabete" für den Anfangsunterricht zu verstehen und nicht als verbindliche Normen

Individuelle, von den Kindern ausgehende, Ausformungen der Schrift sind zulässig. Wesentlich ist, dass die Buchstaben- und Ziffernformen eindeutig und klar sowie leicht zu schreiben sind.  Buchstaben, Ziffern und Zeichen sollen laut Lehrplan von den Schülerinnen und Schülern am Ende der zweiten Schulstufe in einer der jeweiligen Vorlage "angenäherten Form" geschrieben werden können. Die in den Vorlagen gewählte Größe der Schriftzeichen ist nicht verbindlich. Bestimmend sollte der individuelle Bewegungshabitus des einzelnen Kindes sein.

Hinsichtlich der Schriftneigung besteht- bei guter Lesbarkeit- individuelle Offenheit.

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Geltungsbereich der Inhalte

Schulgesetze gelten in der Regel österreichweit. mehr