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Liebe Leserinnen und Leser,

das Thema „Schuleingang“ bewegt nach wie vor. Eltern wünschen einen passgenauen Schulstart für ihr Kind und lehnen die Verschiebung der Feststellung, ob ihr Kind reif für den Unterricht auf der 1. Schulstufe ist, mehrheitlich ab. Es soll nicht erst zu vielen Misserfolgserlebnissen kommen müssen, bis der richtige Lehrplan zur Anwendung kommt.
Immer wieder wird von Lehrpersonen Diagnosekompetenz gefordert, damit sie Kinder individuell fördern können. Ausgerechnet beim Start ins Schul-leben gibt es Bestrebungen, den Kindern eine „Diagnose“ über ihre Schulreife zu verweigern.

Die Möglichkeit in der Grundstufe 1 innerhalb der Vorschulstufe und der ersten drei Schulstufen der Volksschule während des Unterrichtsjahres die Schulstufe zu wechseln, erlaubt den Start mit der Diagnose „nicht schulreif“ ohne die Gefahr, dass auf einen überraschenden Entwicklungsschub des Kindes nicht adäquat reagiert werden könnte.

Große Verunsicherung herrscht unter den Eltern von Kindern mit Behinderungen. Die Bestrebungen, inklusive Modellregionen zu schaffen und dafür die Zahl der Sonderschulen weiter zu reduzieren, stößt auf großen Widerstand.

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben die Wahl: Erfüllung der Schulpflicht in einer ihrer Behinderung entsprechenden Sonderschule oder Sonderschulklasse. oder auf Wunsch ihrer Erziehungsberechtigten die Aufnahme in eine Volksschule, Neue Mittelschule, Unterstufe einer allgemein bildenden höheren Schule,…

Die Praxis, über das „Vehikel“ Modellregion die Mitsprache der Betroffenen quasi auszuhebeln, ist abzulehnen. Wir haben uns daher entschlossen, allen Betroffenen und Beteiligten die Möglichkeit zu bieten, durch Unterstützung der Bürgerinitiative „Wahlfreiheit braucht Wahlmöglichkeit“ ihrem Unbehagen Ausdruck zu verleihen.

Mit Beginn dieses Schuljahres wurde für alle Bildungsregionen das Angebot „Schulsozialarbeit“ geschaffen. Damit reiht sich ein weiteres Unterstützungssystem in die bestehenden Angebote ein. Wer wen wobei unterstützt, hat das bmbf zusammengefasst. Wir bringen dazu einen Überblick.

in roter Schrift: neu ab 1. September 2016

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Geltungsbereich der Inhalte

Schulgesetze gelten in der Regel österreichweit. mehr