Leseförderung bzw. Leseverstehen muss als Aufgabe aller Fächer gesehen, gedacht und realisiert werden. Sie darf nicht Alleinstellungsmerkmal des Deutschunterrichts der Grundschule sein, da eine Fachsprache die allgemeinsprachliche Bildung / Bildungssprache benötigt. Siehe: Unterrichtssprache ist mehr als Alltagssprache EB Dez.2022
Mit zahlreichen Initiativen wird versucht, Leseförderung in den Fokus zu bekommen und Schulen bzw. Kinder wirkungsvoll zu unterstützen.
Das Lesegütesiegel unterstützt Schulen dabei, ihre Stärken im Bereich Lesen anhand von fünf Schwerpunkten zu erkennen und sichtbar zu machen. Die fünf inhaltlichen Schwerpunkte beschreiben die vielfältigen Themen- und Aufgabenbereiche einer wirksamen Leseförderung: Schulische Lesekultur, Leseräume, diagnosebasierte Leseförderung, Lesemotivation und literarische Bildung.
Bewerbung bis 23. Dezember 2025 über die Plattform www.lesen-superkraft.at
Die Lesepatenschaft leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Lesekompetenz von Kindern. Lesepaten schaffen durch regelmäßige Präsenz positive Leseerfahrungen und tragen somit zur Lesemotivation bei. www.jugendrotkreuz.at/lesepat-innen
entwickelt von Fachdidaktikerinnen und -didaktikern der PPH Augustinum https://www.literacy.at/lesen-im-fach-deutsch/diagnose-und-foerderung/fledi
Mit FLEDI soll eine gezielte und systematische Leseförderung für Schüler/innen der Primarstufe auf Basis von Sachtexten erreicht werden, wobei die Lesefördermaßnahme folgende Schwerpunkte fokussiert: Förderung der Leseflüssigkeit und des Leseverstehens
Sprachliche Schwierigkeiten behindern das fachliche Lernen. Fach und Sprache lassen sich nicht trennen, daher müssen Fachinhalte und Sprache aber auch gleichzeitig gelehrt und gelernt werden. https://www.bimm.at/themenplattform/thema/sprachsensibler-unterricht/
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Um Lesen zu fördern, ist Vorlesen unabdingbar
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